Besuch im Museum der polnischen Juden | ehemaliger Ghettobezirk

Der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943 wurde von der Jüdischen Kampforganisation (ZOB) unter der Leitung von Mordechaj Anielewicz, dem Jüdischen Militärverband und anderen Organisationen getragen.

Der Aufstand begann am 19. April 1943 und wurde nach mehreren Wochen brutal von den deutschen Soldaten niedergeschlagen, das Ghetto vollkommen zerstört und die Überlebenden erschossen oder in Vernichtungslager deportiert. Insgesamt forderten die Kämpfe 12.000 Opfer. Weitere 30.000 Menschen wurden nach den Kämpfen erschossen und 7.000 in Vernichtungslager transportiert.

Heute markiert ein in den Boden eingelassene Tafel die Grenze des Ghettos. Auf dem ehemaligen Ghettobezirk steht ein imposantes Denkmal für die Kämpfer und Kämpferinnen, das in Deutschland berühmt wurde durch den Kniefall Willi Brands am 7. Dezember 1970 vor diesem Denkmal.

Im Oktober diesen Jahres wird nun gegenüber dem Denkmal ein in Europa einmaliges Museum zur Geschichte der Juden in Polen eröffnet. Architektonisch ein imponierendes Gebäude das in seiner wellenförmigen Gestaltung die Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten und die Teilung des Meeres aufnimmt.

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