Frieden geht anders … Aber wie?

Zurück aus Israel und Palästina klingen die intensiven Erfahrungen, Begegnungen und Gespräche noch in mir nach.

Gestern Abend konnte das Zentrum Ökumene mit Kirchenpräsident Volker Jung in der Frankfurter Paulskirche die Ausstellung „Frieden geht anders … aber wie?“ eröffnen. Militärische Gewalt löst keine Konflikte – auch nicht in Israel und Palästina! Es braucht zivile, gewaltfreie Konfliktlösungen – und die gibt es. Das ist die Grundthese der Ausstellung, die nun nach zweijähriger intensiver Vorbereitungszeit der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

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Noch bis zum  28. September ist sie in der Frankfurter Paulskirche von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Danach kann sie ausgeliehen werden: www.friedensbildung.de

Die Schlagzeilen der Medien sind gerade voll davon: Krieg, Mord, Vergewaltigung, Völkerrechtsbrüche, Hunger und Tod – nichts bleibt den Menschen in den Kriegs-und Krisenregionen erspart. Angesichts der dramatischen Lage in der Ukraine und dem Nahen und Mittleren Osten ist es deshalb besonders wichtig, sich intensiv mit dem Thema Frieden zu beschäftigen. Vor allem mit der Frage, wie er erreicht und bewahrt werden kann. Dazu hat das Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) unter dem Titel „Frieden geht anders!“ eine Wanderausstellung erarbeiten lassen. Mit dieser Ausstellung wird anhand von konkreten Konflikten gezeigt, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten. Die Beispiele stammen aus unterschiedlichen Weltregionen, doch die angewendeten Methoden sind grundsätzlich überall einsetzbar. Es liegt immer an den handelnden Personen, also durchaus auch an uns selbst, ob sie ergriffen werden.

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