Gemeinsames Zentrum Oekumene beginnt seine Arbeit

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) beginnen zum 1. Januar 2015 die gemeinsame Arbeit in den beiden Handlungsfeldern Ökumene und Religionspädagogik. Die dazu notwendigen Vereinbarungen wurden noch vor Weihnachten unterzeichnet. aktuell_141222_kooperation_ekkw_ekhn(1)

Vertragsunterzeichnung für die gemeinsame Arbeit in den beiden Handlungsfeldern Ökumene und Religionspädagogik 1. Reihe v.l.: Kirchenpräsident Volker Jung (EKHN), Bischof Martin Hein (EKKW). 2. Reihe v.l.: Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten Ulrike Scherf (EKHN), Leiter der Kirchenverwaltung Heinz Thomas Striegler (EKHN), Jörn Dulige,Beauftragter der Evangelischen Kirchen in Hessen am Sitz der Landesregierung, Prälatin Marita Natt (EKKW), Vizepräsident Volker Knöppel (EKKW). (Bild: EKHN/Rojahn)

«Dies ist ein erfreulicher Abschluss der bisherigen Kooperationsverhandlungen», würdigte Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, das Erreichte: «Wir stärken durch unsere Zusammenarbeit die ökumenische Arbeit und die Bildungsarbeit der evangelischen Kirchen in Hessen. Nun hoffe ich auf einen guten Start und guten Fortgang!», heißt es in der Pressemitteilung der beiden Kirchen.

Für den hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten Volker Jung sei die Zusammenarbeit in den beiden Arbeitsfeldern «ein wichtiger Schritt, sinnvoll und kraftvoll zusammenzuarbeiten». Gerade die beiden Bereiche Bildung und Ökumene seien «Herzstücke der kirchlichen Arbeit», an denen sich die Kooperation bewähren könne.

Das gemeinsame Zentrum Ökumene mit seiner Zentrale in Frankfurt in der Praunheimer Landstraße 206 wird vor allem Gemeinden und Einrichtungen beider Kirchen in ihrem ökumenischen Engagement beraten, begleiten und fördern sowie die beiden Kirchenleitungen unterstützen. In drei Fachbereichen – „Gerechtigkeit-Frieden-Globales Lernen“, „Konfessionen-Religionen-Weltanschauungen“ und „Entwicklung-Partnerschaft-Interkulturelles Lernen“ – sollen Referentinnen und Referenten für Friedensethik, Friedensbildung und Globales Lernen , für interkonfessionelle Zusammenarbeit , interreligiösen Dialog und Weltanschauungsfragen und für entwicklungsbezogene Bildungsarbeit, interkulturelles Lernen und Partnerschaftsarbeit zusammenarbeiten. Leiter des Zentrums ist Oberkirchenrat Detlev Knoche von der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau.

www.zentrum-oekumene.de

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