Im Land Jahrtausendealter Kulturen und der Gastfreundschaft

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag bin ich in Shiraz angekommen. Gemeinsam mit meiner Frau nehme ich an einer 14-tägigen Studienreise der Akademie Bad Boll in den Iran Teil.

Schon länger hatte Andrea den Wunsch zu einer Reise in den Iran. Im vergangenen Jahr traf sie Martina Waiblinger in Beirut. Beide nahmen an dem dreimonatigen Studienprogramm des Zentrums Oekumene an der Near East School for Theology (NEST) teil. Martina ist für die Öffentlichkeitsarbeit der Akademie Bad Boll zuständig und hat uns auf ihre Studienreise aufmerksam gemacht. Ich kenne Martina noch aus Zeiten des EMS (damals Evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland). Jetzt sind wir gemeinsam 14 Tage im Iran unterwegs.

Die ersten Tage sind wir in Shiraz. Wundervoll freundliche Menschen und eine uralte Kultur. Shiraz liegt inmitten des alten persischen Reiches und gehört zu dessen ältesten Städten. Hier siedelten die Stämme der Meder und Perser um 1000 v. Chr.. Shiraz ist berühmte für seine Sufi Traditionen. Zu den berühmtesten Sufis gehören Hafez und Saada. Auch ihre Begräbnisstätten besuchen wir und stoßen überall auf Spuren der alten Kulturen. Beim Besuch des Basars fühle ich mich wie in den Basaren von Kaschmir. Es gibt eine enge kulturelle Verbindung in den Norden Indiens. Bereits unter Dariush I. (522-486) dehnte sich die Ostgrenze des Perserreiches bis zum Industal aus.

Eindrücke der kulturellen Vielfalt

Und immer wieder begegnen wir freundlichen Menschen

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