Soforthilfe für Betroffene des Zyklons in Mosambik

Für die Betroffenen des Zyklons in Mosambik stellen wir – die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck  – der Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam einen Betrag von 22.500 Euro zur Verfügung und biten die Gemeinden um weitere Kollekten und die Bevölkerung um Spenden.

Mosambik, nach dem Zyklon Idai sind weite Teile des Landes überschwemmt. Anschließende Regenfälle verschärfen die Situation. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat 100.000 Euro für Soforthilfe bereitgestellt. Die ökumenische Partnerorganisation CEDES ist in den Provinzen Sofala und Zambezia vor Ort und ermittelt die akuten Schäden.

Pressemitteilung

Evangelische Kirchen unterstützen Betroffene des Zyklons in Mosambik
22.500 Euro Soforthilfe und Bitte um weitere Spenden

Darmstadt/ Kassel, 23.März 2019. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) unterstützen das Soforthilfe-Programm der Diakonie Katastrophenhilfe für Mosambik mit 22.500 Euro. Gleichzeitig bitten die Kirchen um weitere Kollekten aus den Gemeinden und um Spenden aus der Bevölkerung. Die Diakonie Katastrophenhilfe wird damit gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation vor Ort zunächst Nahrungsmittel und Trinkwasser an die Menschen verteilen und sie mit Hygieneartikeln und Decken versorgen.

Mosambik, nach dem Zyklon Idai sind weite Teile des Landes überschwemmt. Anschließende Regenfälle verschärfen die Situation. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat 100.000 Euro für Soforthilfe bereitgestellt. Die ökumenische Partnerorganisation CEDES ist in den Provinzen Sofala und Zambezia vor Ort und ermittelt die akuten Schäden.

„Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind rund 600.000 Menschen von Zyklon Idai und den folgenden Überschwemmungen betroffen. Diese Menschen benötigen jetzt unsere Anteilnahme im Gebet und unsere finanzielle Unterstützung“, berichtet Detlev Knoche, Ökumenereferent der EKHN und Leiter des Zentrums Oekumene der beiden Kirchen. „Gerne leisten unsere beiden Kirchen einen Beitrag zur Versorgung der durch die Katastrophe in Not geratenen Menschen“, ergänzt Claudia Brinkmann-Weiß, Oberlandeskirchenrätin für Ökumene und Diakonie der EKKW.

Beide zeigten sich tief bestürzt angesichts des Ausmaßes der Zerstörung durch den Wirbelsturm in der vergangenen Woche und die durch anschließende heftige Regenfälle ausgelösten Überflutungen. Das genaue Ausmaß der Schädigungen ist bislang noch nicht absehbar, da Telefon und Mobilfunk in der betroffenen Region fast komplett zusammengebrochen sind. Der mosambikanische Präsident befürchtet aber mehr als 1000 Tote. Auch wird befürchtet, dass sich die Lage durch weitere schwere Regenfälle noch zuspitzt.

Spendenkonto:
Diakonie Katastrophenhilfe
Stichwort: Wirbelsturm Idai
Spendenkonto: Evangelische Bank, IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, BIC: GENODEF1EK1

Bildquelle: CEDES/ Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

Verantwortlich:
Volker Rahn, Pressesprecher der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Petra Schwermann, Pressesprecherin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

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