„Hunger nach Gerechtigkeit“

Heute Morgen haben wir mit einem Festgottesdienst in Erbach im Odenwald die diesjährige Spendenaktion für „Brot für die Welt“ in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) eröffnet. 


In ihrer Predigt forderte die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN „mehr über den Tellerrand zu schauen.“ So erinnere die Botschaft des Advents mit der Sehnsucht nach Frieden zwischen den Menschen daran, auch andere verstärkt in den Blick zu nehmen. Kämen Menschen dem nach, könne „Friede und Gerechtigkeit schon jetzt greifbar werden“. Ulrike Scherf würdigte zugleich die Spendenbereitschaft in Deutschland. „Menschen geben etwas weiter von dem, was sie haben. Sie teilen und helfen, dass Menschen möglichst gut und gerecht leben können. Dass Gott auf die Erde kommt und wirklich für alle da ist, wird hier ganz konkret“.

Im vergangenen Jahr hatten die beiden Landeskirchen mit fast 6,8 Millionen Euro zum Gesamtergebnis der Spendensammlung von Brot für die Welt in Höhe von rund 63,6 Millionen Euro beigetragen. Seit 1959 setzt sich Brot für die Welt für die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in der Welt ein. Das Motto der 61. Aktion Brot für die Welt lautet: „Hunger nach Gerechtigkeit“. Mit dieser Aktion macht Brot für die Welt darauf aufmerksam, dass eine Welt ohne Hunger und Armut möglich ist, dass jeder Mensch das Recht auf Teilhabe im gesellschaftlichen Leben hat, und dass der Schutz von Menschenrechten die Voraussetzung für eine gerechte Welt ist.

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