Manali – letzte Station vor den großen Pässen | Manali – last stop before the high passes

Die letzte Nacht hat es heftig gewittert und geregnet und entsprechend sind die Straßen.
Last night we had heavy rains and thunder and lightning. So were the streets today.

Den Vormittag fahren wir oft durch Wolken und es ist feucht, aber der Regen hat aufgehört. Immer wieder enge kleine Dörfer und je weiter wir in die Berge hineinkommen verändert sich das Aussehen der Menschen. Indien ist ein Vielvölkerstaat mit vielen Sprachen, Kulturen und Ethnien. Die Straßenverhältnisse sind sehr unterschiedliche und durch den Regen oft auch rutschig. Immer mal wieder liegt eine Kuh mitten auf der Straße und behindert seelenruhig den Verkehr. Oft sind Tiere eine Gefahr; man kann schwer sagen in welche Richtung sie ausweichen. Aber auch Buse und LKW’s sind eine Herausforderung und das Adrenalin steigt. Nach etwa 200 km erreichen wir Manali. Dort werden wir im Krankenhaus und Schule der Diözese herzlich empfangen; aus diesem Anlass sind in Manali erstmals Vertreter der Sikhs, Hindus, Muslime und Buddhisten zusammengekommen.

Am Abend bekommen wir vom Arzt eine Einführung in die Höhenkrankheit, was die Symptome sind und Verhaltenshinweise. Der Bischof wird zusätzlich mit Notfallmedikamenten ausgestattet.

Für die kommenden Tage ist uns angekündigt, dass es keinen Internetzugang geben wird – dann erst wieder von Leh in einigen Tagen.

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