Bethlehem –

Den zweiten Tag verbringen wir in Bethlehem, besuchen die Geburtskirche und die Schule Talitha Kumi, hören über die schwierige Situation palästinensischer Christen und bekommen eine Einführung in palästinensische Befreiungstheologie im Internationalen Begegnungszentrum Diyar in Bethlehem.

Talitha Kumi (Aramäisch „Mädchen steh auf“) liegt auf dem Weg von Jerusalem nach Bethlehem an der „Grenze“ zwischen Israel und Palästina. Eine deutsche Schule, die von den Kaiserswerther Schwestern 1851 in Palästina gegründet wurde. Zum Bildungszentrum gehören heute ein Kindergarten, eine Schule von der ersten Klasse bis zur Hochschulreife, eine Hotelfachschule und ein großes Gästehaus. Die Einrichtungen bieten palästinensischen Mädchen und Jungen in einem sehr konfliktiven Umfeld einen geschützten Platz zum Lernen. (www.talithakumi.org)

Diyar wurde 1995 von dem evangelisch lutherischen Pfarrer Dr. Mitri Raheb in Bethlehem gegründet. Menschen in der Stadt Hoffnung und Zuversicht zu schenken ist Ziel der Organisation. Diyar (arabisch „Heimat“) kümmert sich um Grundbedürfnisse, wie kulturelle Identität, Bildung und Arbeit in Palästina (www.diyar.ps). Von Diyar aus haben palästinensische Theolog*innen und die Leitungen verschiedener Kirchen im Heiligen Land mit dem Kairos Palestine Document 2009 auf die Situation der Palästinenser*innen aufmerksam gemacht und die christliche Weltgemeinschaft um Solidarität gebeten. Die illegale Besetzung und ihre Folgen für die Palästinenser*innen  stehen im Mittelpunkt des Dokumentes und die Weltgemeinschaft wird aufgefordert, sich für Gerechtigkeit und Frieden im Heiligen Land einzusetzen (www.kairospalestine.ps).

Besuch der Geburtskirche Jesu:

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