Neue Synagoge Darmstadt – 30. Jahrestag der feierlichen Einweihung

Am 9. November 1938 zerstörten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland jüdische Gotteshäuser. 50 Jahre danach am 9. November 1988 wurde die Neue Synagoge Darmstadt an die Jüdische Gemeinde übergeben – ein Zeichen des Glaubens, der Versöhnung und Zuversicht. Zum 30. Jahrestag der feierlichen Einweihung hatten der Magistrat und die Jüdische Gemeinde Darmstadt am Sonntag in die Neue Synagoge eingeladen. „Neue Synagoge Darmstadt – 30. Jahrestag der feierlichen Einweihung“ weiterlesen

70 Jahre Ökumenischer Rat der Kirchen – das feiern wir

Am 23. August 1948 wurde der Ökumenische Rat der Kirchen in Amsterdam gegründet. Das haben wir als Zentrum Oekumene im Rahmen einer Veranstaltung in der Evangelischen Akademie und mit einem Gottesdienst in der Dreikönigskirche gefeiert. Nach zwei verheerenden Weltkriegen stand am Anfang seiner Geschichte das Bekenntnis: Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein! Dieses Bekenntnis ist aktueller denn je – darin waren sich alle Referenten*innen einig. Unser christlicher Glaube und das Engagement für Gerechtigkeit und Frieden gehören unauflöslich zusammen. „70 Jahre Ökumenischer Rat der Kirchen – das feiern wir“ weiterlesen

Den Überlebenden helfen – Katastrophenhilfe der EKHN für die Menschen in Sulawesi

Es sind schreckliche Bilder die uns nach dem Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami aus der Region Donggala und Palu auf Sulawesi erreichen. Eine Jugendgruppe aus der EKHN ist derzeit zum Besuch in unserer Partnerkirche im Norden der Insel Sulawesi. Diese Region war nicht betroffen aber sie begegnen dort Menschen, deren Familienangehörige in Donggala lebten und seit Tagen vermisst werden. Die bange Frage steht im Raum, ob sie überlebt haben. Die Pfarrerin der indonesischen Gemeinde in Frankfurt – eine Gemeinde der EKHN – kommt aus dieser Region.  Täglich hört sie von Menschen die vermisst werden und es erreichen sie Bilder die das Ausmaß der Zerstörungen nur erahnen lassen.  Gemeinsam mit der Diakonie Katastrophenhilfe, der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) und der indonesischen Gemeinde in Frankfurt ruft die EKHN zu Spenden auf und hat aus eigenen Mitteln kurzfristig 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mehr dazu in der nachfolgenden Presseerklärung …

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Aktion 5.000 Brote in Wiesbaden eröffnet

In einem feierlichen Gottesdienst in der Wiesbadener Lutherkirche haben wir heute die Aktion 5.000 Brote gemeinsam mit Konfirmandinnen und Konfirmanden eröffnet. Es ist eine Unterstützungsaktion für Brot für die Welt die ihren Ursprung in unseren beiden hessischen Kirchen hat und mittlerweile alle 2 Jahre  nahezu bundesweit durchgeführt wird. „Aktion 5.000 Brote in Wiesbaden eröffnet“ weiterlesen

Kirchenpräsidenten sehen „humanitäres Desaster“ in Europa

Mit einem großen feierlichen Gottesdienst wurde heute in Torre Pellice die Synode der Waldenser und Methodisten in Italien eröffnet. Vor Beginn der Synode gab es ein Treffen zwischen Kirchenpräsident Volker Jung und Eugenio Bernardini, Kirchenpräsident der Waldenser und Methodisten.  Dabei verständigten Sie sich auf ein gemeinsames Statement zur gegenwärtigen Flüchtlingspolitik in Europa. „Kirchenpräsidenten sehen „humanitäres Desaster“ in Europa“ weiterlesen

Fliegerhorst Büchel – Demo für eine Welt ohne Atomwaffen

Wir waren über 500 Menschen aus den evangelischen Landeskirchen in Bayern, Württemberg, Pfalz, Baden, Hessen-Nassau, Kurhessen-Waldeck und dem Rheinland sowie von der katholischen Friedensorganisation Pax Christi die am Samstag am Fliegerhorst Büchel demonstriert haben. Es war ein Zeichen von vielen Christinnen und Christen für eine atomwaffenfreie Welt und ein Jahr nach der Unterzeichnung des UN- Atomwaffenverbots ein Signal an die Bundesregierung diesen Vertrag ebenfalls zu unterzeichnen. „Fliegerhorst Büchel – Demo für eine Welt ohne Atomwaffen“ weiterlesen

Aus Erinnerung wachsen Kraft und Mut

Auf der Internationalen Konferenz „Gedenken für eine gemeinsame europäische Zukunft“ in Minsk waren heute Morgen Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften und aus den Städten, aus denen Jüdinnen und Juden nach Malyj Trostenez deportiert und im Wald von Blagoschtschina ermordet wurden zu Grußworten eingeladen. Ich war um einen Beitrag für die Evangelischen Kirchen gebeten worden.

Mein Grußwort im Wortlaut: „Aus Erinnerung wachsen Kraft und Mut“ weiterlesen

Ein historischer Tag für die Europäische Erinnerungskultur …

Mit diesen Worten fasste Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Nachmittag auf einem Podium mit jungen Historikerinnen und Historikern die Bedeutung dieses Tages zusammen. Bereits seine Rede am Vormittag an der Gedenkstätte wurde von vielen Anwesenden als eine historisch bedeutsame gewertet:

„Und so stehe ich heute vor Ihnen – als Bundespräsident, als Deutscher und als Mensch – dankbar für die Zeichen der Versöhnung und voll Scham und Trauer über das Leid, das Deutsche über Ihr Land gebracht haben.„

Im folgenden die Rede im Wortlaut „Ein historischer Tag für die Europäische Erinnerungskultur …“ weiterlesen

Dem Gedenken und Erinnern einen Ort geben

Gestern Abend bin ich in Minsk angekommen. Anlass meines Besuches ist die heutige Eröffnung der NS-Gedenkstätte „Malyj Trostenez“ im Wald von Blagowschtschina durch Präsident Lukaschenko und im Beisein des Deutschen und des Österreichischen Bundespräsidenten sowie hochrangiger Vertreter aus Polen und Tschechien. Gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sind auch hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von Kirchen angereist, darunter Kirchenpräsident Volker Jung.

Bis Morgen findet im Anschluss an die Eröffnung eine internationale Konferenz „Gedenken für eine gemeinsame Europäische Zukunft“ statt. Am Sonntag habe ich noch Gelegenheit das Kindererholungsheim Nadeshda zu besuchen und am Montag vor dem Rückflug Gespräche in der Geschichtswerkstatt von Minsk zu führen.

Die aktuelle Pressemitteilung der EKHN von heute dazu:

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