Die ersten 20 km gehen ausschließlich bergauf – rund 1.300 Höhenmeter. Für einen langsamen Einstieg habe ich mich entschieden, den Aufstieg in 2 Etappen zu gehen.

Nachdem mein Motorrad heute Morgen einen sicheren Stellplatz für die nächsten Tage bekommen hat, ginge es dann zu Fuß rund 9 km und um 760 m nach oben. Das war für den Einstieg ins Pilgern gut machbar. Morgen geht’s von dort dann weiter, bis der Abstieg über Roncesvalles nach Burguete beginnt. Ab morgen werden dann die Tagesetappen durchschnittlich 20 km sein.
Rechtzeitig zum Einstieg ins Pilgern hat das Wetter gewechselt. Der Himmel ist bewölkt und damit auch etwas kühler. Da der Weg weitgehend ohne Schatten ist, ist das sehr hilfreich. Menschen aller Nationen sind hier unterwegs. Auffällig viele Koreaner oder Japaner und immer wieder Menschen mit der brasilianischen Flagge auf dem Rucksack. „Bauen Camino“ grüßen wir uns gegenseitig und gehen jeder und jede in seinem eigenen Laufrhythmus weiter. Da der Jakobsweg über die Pyrenäen weitgehend der Route Napoleon (heute D428) folgt, sind auch viele Motorräder unterwegs.


