Menschen erinnern

Der Weg heute von Zubiri nach Pamplona verlief weitgehend entlang des Rio Arga. Oft ging er am Fluß entlang, dann aber auch in die Höhe, um später wieder ins Tal abzusteigen. Gestern wäre meine Mutter 98 geworden und ich habe mich auf dem Weg an vieles aus den Kinder- und Jugendjahren erinnert.

Und dann kamen mir Erinnerungen an den ehemaligen Pilgerbruder und späteren Kollegen im Zentrum Oekumene, Dietmar Will. Leider ist er im Dezember 2019 bereits verstorben.

Mit ihm verbinden mich unser ökumenisches Engagement und die gemeinsamen Pilgerwege von Konstanz über Genf, Le Puy und Cahors bis Saint-Jean-Pied–de–Port. Oft haben wir da ein Zimmer geteilt. In seinen letzten beiden Lebensjahren war er Kollege im Zentrum Oekumene. Er ist den Camino Frances auch gepilgert und hat mir immer wieder begeistert davon erzählt. Ich habe heute in Erinnerung an ihn in der Kathedrale von Pamplona eine „elektrische“ Kerze angezündet. Man wirft ein Geldstück ein und es gehen fünf elektrische Kerzen an. Die anderen vier leuchten jetzt für andere.

Sehr auffällig waren heute auf dem Weg immer wieder gesprühte Solidaritätsbekundungen mit dem palästinensischen Volk. Darin spiegelt sich sicherlich auch die derzeitige spanische Politik gegenüber Israel wieder.

Eindrücke vom Weg

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